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European Society

EUROPEAN KUNSTHALLE

 

Die European Kunsthalle versteht sich als Basis für ein breites Spektrum an Kunstformen, die bekannte wie noch nicht etablierte Ansätze der Gegenwartskunst umfasst und disziplinenübergreifend und experimentell vorgeht. Sie begreift sich als Forum, das dem Aspekt der künstlerischen Produktion eine ähnlich große Bedeutung beimisst wie der Präsentation und der Reflexion von Kunst und Kultur. Sie weiß um den Stellenwert einer fundierten Recherche und entwickelt der Vielfalt künstlerischer Medien gemäß innovative Formate des Ausstellens.

Die European Kunsthalle wurde 2005 initiiert, um Konzepte und Potenziale des Modells Kunsthalle perspektivisch weiterzuentwickeln. Als diskursive Plattform ohne eigenen Raum entwickelte die European Kunsthalle in den zwei Jahren ihrer Gründungsphase unter der Leitung von Nicolaus Schafhausen und Vanessa Joan Müller eine eigene Form institutionellen Handels.

Zwischen 2008 und 2010 wurde das Programm der European Kunsthalle von einem europäisch besetzten Team mit Astrid Wege (Köln), Rike Frank (Berlin / Wien) und Anders Kreuger (Lund / Vilnius) geleitet. In diese zweite Phase fallen die Projekte „European Kunsthalle c/o Ebertplatz“ (2008/09), die temporäre Verortung der European Kunsthalle auf dem innerstädtischen Kölner Ebertplatz in einer von Dorit Margreiter entworfenen modularen Raumgestaltung, die Schauplatz für Ausstellungen, Film-Screenings und weitere Veranstaltungen wurde, sowie ihr Programm in New York. Parallel zu ihren Aktivitäten in Köln kuratierte die European Kunsthalle dort eine Serie von Ausstellungen im Ausstellungsraum des Goethe Institut New York, Ludlow 38 (2009/10).

Die aktuelle Ausrichtung der European Kunsthalle setzt stärker als noch zuvor auf ein explizit dezentrales Handeln und auf Kooperation. Als Institution ohne festen Ort zielt die European Kunsthalle auf performative Präsenz: Sie existiert jeweils dort, wo ihre Projekte stattfinden.

 

 

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