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European Kunsthalle c/o Ebertplatz#1

8. August - 7. September 2008
Schaufenster Projektbüro European Kunsthalle, Ebertplatzpassage

"European Kunsthalle c/o Ebertplatz": Der Titel steht programmatisch
für eine neue Phase der European Kunsthalle. Der in den 1970er Jahren
gestaltete Kölner Ebertplatz dient ihr als neues, temporäres Domizil. Bis
zur Installation der temporären Raumstruktur von Dorit Margreiter auf
dem Ebertplatz zeigt die European Kunsthalle im Schaufenster ihres Büros
in der Ebertplatzpassage Film-/Videocreenings und eine Projektion von
Dorit Margreiter, Michel Auder und Michaela Eichwald.

 

Aktuell:

 
22. August - 7. September 2008
Michaela Eichwald

Projektion, 2008

Eröffnung: Freitag, 22. August, 21.00
Musik Michaela Eichwald / Martini-Bar

Michaela Eichwald verknüpft Bilder, Objekte, Texte und Kontexte, Fiktion
und Wirklichkeit zu eigenwilligen Neuschöpfungen. Eigene  Bilder und
gefundene Materialien, denen bereits eine Geschichte innewohnt, werden
hierbei zum Ausgangspunkt ihrer künstlerischen Praxis, die die übliche
Unterscheidung zwischen Künstlerin und Schriftstellerin durchlässig werden
lässt. Für die European Kunsthalle hat Michaela Eichwald eine neue Arbeit
realisiert, in der sie Bilder und Textelemente verschiedener Provenienz und
Autorschaft zu einer neuen Erzählung verbindet, die ihre eigene Logik
entwickelt. Im Schaufenster des Büros der European Kunsthalle gezeigt,
strahlt Michaela Eichwalds Projektion zugleich auf die vorgefundene Situation
in der Ebertplatzpassage aus.



M. Eichwald, aus "Projektion", 2008
Digitalisierte Bilder als Diashow
Laufzeit: ca. 17 min (Loop)

Copyright: VG Bild-Kunst, Bonn


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Bisher:

 

15.-21. August 2008
Michel Auder: Videos 1970-2008

Die Videos des französisch-amerikanischen Filmemachers Michel Auder
lassen sich als intime Porträts der New Yorker Kunst- und Glamourszene
beschreiben, insbesondere des Umfelds von Andy Warhols Factory. Neben
seinem bekanntesten Werk „Chelsea Girls“ filmte er Persönlichkeiten wie
Viva, Gary Indiana, Taylor Mead, Annie Sprinkle oder Cindy Sherman. So
entstanden seit den 1970er Jahren visuelle Inszenierungen und Doku-
mentationen des Alltäglichen, die heute einen besonderen Blick in diese
Szene ermöglichen. Auders filmische Streifzüge durch New York werden
in den Screenings von Videos seiner zahlreichen Reisen nach Bolivien und
Marokko ergänzt.
 

 
15. August
"Untitled", 2008, 7' / "Chelsea Girls with Andy Warhol", 1971-76, 75' /
"Cleopatra", 1970, 55'

16. August
"A Coupla White Faggots Sittin' Around Talkin'", 1980, 60' / Annie Sprinkle",
1981-84, 32' / "The Cockettes, New York City", 1971/2002, 28'

17. August
"Chronicles, Morocco", 1971-72, 28' / "Cindy Sherman", 1988/1992, 42' /
"The Games. Olympic Variation", 1984, 25' / "Rooftops and Other Scenes",
1996, 49'

18. August
"Family Diaries. Chronicles 1970-71 I & II", 103' / "Family Diaries. Chronicles
1971-73 III & VII", 93' / "Chelsea", 1999/2008, 11'


19.–21. August
Im Schaufenster ist ein von Michel Auder zusammengestelltes Programm
aus 11 Kurzfilmen zu sehen.

 



Gespräch Liutauras Psibilskis, Michel Auder, Anders Kreuger
15.08.2008

 

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8.-14. August 2008
Dorit Margreiter

Video "10104 Angelo View Drive (Sequel)", 2004

 
Das Verhältnis von moderner Architektur, sozialen Raumvorstellungen und
medialer Repräsentation steht im Mittelpunkt der Installationen, Videos und
Filme von Dorit Margreiter. In „10104 Angelo View Drive (Sequel)“ wird das
spätmodernistische Sheats/Goldstein-Haus des amerikanischen Architekten
John Lautner zum Ausgangspunkt von Margreiters filmischer Annäherung.
Das spektakuläre Gebäude in Beverly Hills mit seinen technischen Besonder-
heiten und mobilen Architekturelementen repräsentiert den amerikanischen
Mittelklasse-Traum vom ultramodernen L.A.-Lifestyle und war, zugleich ein
„gebauter Alptraum“, Schauplatz zahlreicher Hollywood-Produktionen, u. a.
von „The Big Lebowski“. Durch die statische Kamera, die stark fragmentier-
ten Ausschnitte und die additiven Schnitte widersetzt sich Margreiters Fillm
der spektakulären Dramaturgie der Architektur und hinterfragt die Konven-
tionen ihrer filmischen Repräsentation.




D. Margreiter, "10104 Angelo View Drive (Sequel)", 2004
16 mm, Farbe, o. Ton, 6:37 min (Loop)


Courtesy:
Newman Popiashvili Gallery, New York
Galerie Kronath Wimmer, Wien / Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig, Wien

Wir danken für die Unterstützung durch:
Stadt Köln / Kunststiftung NRW / 235 MEDIA, Köln / Hotel Chelsea, Köln