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Luca Frei

Once again we have changed the means of communication But not their content, 2006–2007

Industrie- und Handelskammer zu Köln, Unter Sachsenhausen 10–26, Mo–Fr 8:00–19:00 Uhr

Die installativen Arbeiten des Schweizer Künstlers Luca Frei (*1976) bewegen sich entlang der Grenze zwischen öffentlichen und privaten Ausdrucks- und Handlungsformen und generieren einen eigenen Möglichkeitsraum, der die strikte Trennung dieser beiden Sphären produktiv überschreitet. Sein hölzernes Modulsystem aus unterschiedlichen modernistisch-geometrischen Objekten, deren Funktion die einer Treppe, eines Bücherregals oder auch eines Sitzmöbels sein könnte, steht in dieser Linie offener Assoziationsangebote. Das unbestimmte Potenzial wird durch die lose Verteilung der Elemente in den halb-öffentlichen Durchgangsräumen des Servicezentrums der Industrie- und Handelskammer Kölns noch gesteigert: Teils prominent und zur Benutzung anregend, teils irritierend, scheinbar vergessen in peripheren Ecken und Enden der Korridore platziert, eignet sich Frei alltägliche Wege und Handlungen für sein interaktiv angelegtes System an, das den institutionellen Raum gleichermaßen nutzt und stört.