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Jesko Fezer & Axel John Wieder


Unititled (div. Planungstheorien)

Zentralbibliothek Köln, Josef-Haubrich-Hof 1, Di, Do 10:00–20:00 Uhr, Mi, Fr 10:00–18:00 Uhr, Sa 10:00–15:00 Uhr

Jesko Fezer (*1970) und Axel John Wieder (*1971) beschäftigen sich in ihrem als Archiv
in der Zentralbibliothek präsentierten Beitrag mit unterschiedlichen Planungstheorien. Wie beziehen sich Theorie und Praxis der räumlichen Stadtplanung und -entwicklung auf Wirklichkeit und wie interpretieren sie diese? Planungstheorien evozieren eine (urbane) Realität, in die sie räumlich intervenieren. Sachzwang und Entscheidungsspielraum, demokratische Legitimation und Projektorientierung spielen dabei ebenso eine Rolle wie die neuen Rahmenbedingungen der postfordistischen Gesellschaft zwischen Globalisierung und Fragmentierung. In den 1970er Jahren als eigene Disziplin etabliert, spiegelt die Planungstheorie die Entwicklung von den Visionen der Spätmoderne zu unserer von ökonomischen Überlegungen geprägten Gegenwart. Planen, Gestalten und Bauen erscheinen vor diesem Hintergrund deshalb auch als Instrumentarien einer Transformation gesellschaftlicher und ideologischer Perspektiven in faktische Architektur.