EUROPEAN KUNSTHALLE C/O EBERTPLATZ – PRODUCING SPACE WHILE SHOWING ART
Dorit Margreiter, Raumkonzept für die European Kunsthalle c/o Ebertplatz, 2008, Rendering: © SHBK
„European Kunsthalle c/o Ebertplatz“: Der Titel steht programmatisch für eine neue Phase der European Kunsthalle. Sie verortet sich in Gestalt einer temporären künstlerischen Raumstruktur auf dem Kölner Ebertplatz, entworfen von der in Wien lebenden Künstlerin Dorit Margreiter, die 2009 im österreichischen Pavillon der Biennale in Venedig vertreten ist.
Ausgehend von dem im Juni 2008 eröffneten Projektbüro der European Kunsthalle in der Ebertplatzpassage definiert Dorit Margreiters Raumkonzept einen konkreten wie experimentell gestaltbaren Handlungsrahmen für Präsentationen und Veranstaltungen internationaler Kunst. Kunst und Architektur werden zu Katalysatoren einer anderen Wahrnehmung und Nutzung des öffentlichen Raums und der Veränderung urbanistischer Strukturen.
Mit der schrittweisen Realisierung der modularen Raumchoreografie markiert Dorit Margreiter das Modell einer temporären Kunsthalle im urbanen Außenraum. „European Kunsthalle c/o Ebertplatz“ zielt auf einen kommunikativen Austausch zwischen Kunst und Publikum. Sie begreift sich als Handlungsraum, in dem durch und mit Kunst Öffentlichkeit entsteht – Fragestellungen, die von zentraler Bedeutung sind für eine Institution zeitgenössischer Kunst.
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