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EUROPEAN KUNSTHALLE c/o EBERTPLATZ #1 8. August – 7. September 2008 "European Kunsthalle c/o Ebertplatz": Der Titel steht programmatisch für eine neue Phase der European Kunsthalle. Der in den 1970er Jahren gestaltete Kölner Ebertplatz dient ihr als neues, temporäres Domizil. Bis zur Installation der temporären Raumstruktur von Dorit Margreiter auf dem Ebertplatz zeigt die European Kunsthalle im Schaufenster ihres Büros in der Ebertplatzpassage Film-/Videocreenings und eine Diaschau von Dorit Margreiter, Michel Auder und Michaela Eichwald.
8. – 14. August 2008 DORIT MARGREITER "10104 Angelo View Drive (Sequel)", 2004 Eröffnung: Freitag, 8. August, 19.00 Musik: Olaf Karnik
Das Verhältnis von moderner Architektur, sozialen Raumvorstellungen und medialer Repräsentation steht im Mittelpunkt der Installationen, Videos und Filme von Dorit Margreiter. In „10104 Angelo View Drive (Sequel)“ wird das spätmodernistische Sheats/Goldstein-Haus des amerikanischen Architekten John Lautner zum Ausgangspunkt von Margreiters filmischer Annäherung. Das spektakuläre Gebäude in Beverly Hills mit seinen technischen Besonderheiten und mobilen Architekturelementen repräsentiert den amerikanischen Mittelklasse-Traum vom ultramodernen L.A.-Lifestyle und war, zugleich ein „gebauter Alptraum“, Schauplatz zahlreicher Hollywood-Produktionen, u. a. von „The Big Lebowski“. Durch die statische Kamera, die stark fragmentierten Ausschnitte und die additiven Schnitte widersetzt sich Margreiters Film der spektakulären Dramaturgie der Architektur und hinterfragt die Konventionen ihrer filmischen Repräsentation.
15. – 21. August 2008 Videos 1970-2008 ![]() "Chelsea Girls with Andy Warhol", 1971– 76, 75', DVD, Schwarzweiß, Ton, 75 min. Courtesy: Newman Popiashvili Gallery, New York 15. August 16. August 17. August 18. August
22. August – 7. September 2008 Eröffnung: Freitag, 22. August, 21.00 Michaela Eichwald verknüpft Bilder, Objekte, Texte und Kontexte, Fiktion und Wirklichkeit zu eigenwilligen Neuschöpfungen. Eigene Bilder und gefundene Materialien, denen bereits eine Geschichte innewohnt, werden hierbei zum Ausgangspunkt ihrer künstlerischen Praxis, die die übliche Unterscheidung zwischen Künstlerin und Schriftstellerin durchlässig werden lässt. Für die European Kunsthalle hat Michaela Eichwald eine neue Arbeit realisiert, in der sie Bilder und Textelemente verschiedener Provenienz und Autorschaft zu einer neuen Erzählung verbindet, die ihre eigene Logik entwickelt. Im Schaufenster des Büros der European Kunsthalle gezeigt, strahlt Michaela Eichwalds Projektion zugleich auf die vorgefundene Situation in der Ebertplatzpassage aus.
Kuratiert von Astrid Wege, Anders Kreuger, Rike Frank Wir danken für die Unterstützung durch: Stadt Köln / Kunststiftung NRW / 235 MEDIA, Köln / Hotel Chelsea, Köln |




