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10. März 2006, 19.30 Uhr

"Versuchsanordnungen: Künstler als strategische Akteure"


Vortrag von Franz Liebl (Professor für Strategisches Marketing an der Universität der Künste Berlin), Universität zu Köln, Hauptgebäude, Hörsaal XIb, Albertus-Magnus-Platz, 50923 Köln

Provokation – Transgression – Crossover. Das sind einige Schlagworte, mit denen der Kulturvermittlungsbetrieb versucht, das Wesen von innovativen künstlerischen Positionen zu thematisieren. Der Beitrag von Franz Liebl versucht die Frage nach der Innovation durch die so genannten "creative disciplines" aus einem anderen Blickwinkel zu klären. Was können Bereiche außerhalb der creative disciplines von den dort vorfindbaren Strategien lernen? Was heißt es überhaupt, Künstler, Designer etc. als strategische Akteure zu begreifen? Und welches sind die Versuchsanordnungen, mit denen sie operieren und ihre Strategien zur Umsetzung bringen? In dem Vortrag werden vor allem zwei (Gefechts-)Schauplätze untersucht, auf die sich solche Strategien und die damit verbundenen Interventionen schwerpunktmäßig richten: Erstens die Marke als symbolische Schnittstelle zwischen Unternehmen und Öffentlichkeit und zweitens die Aneignungsprozesse, in denen sich die Beziehungen zwischen Konsumenten und Produkten bzw. Dienstleistungen manifestieren.

Franz Liebl ist Professor für Strategisches Marketing an der Universität der Künste Berlin. Seine Forschungsschwerpunkte sind strategisches Management, Issue-Management, Business-Design, sowie Marketing unter Bedingungen gesellschaftlicher Individualisierung. Außerdem ist er Autor des Buches Cultural Hacking: Kunst des Strategischen Handelns, Springer, Wien / New York 2005.

Videomitschnitt der Veranstaltung zum Download


 

 

 

 

 

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