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14. März 2006, 19.30 Uhr
"Kulturpolitik: Europa"
Podiumsdiskussion mit Adrienne Goehler (Kuratorin Hauptstadtkulturfonds, Berlin), Karin Heyl (Geschäftsführerin Kulturkreis des BDI, Berlin), Maria Lind (Direktorin IASPIS, Stockholm) und Ursula Zeller (Leiterin Abteilung Kunst des Instituts für Auslandsbeziehungen, Stuttgart), moderiert von Vanessa Joan Müller (European Kunsthalle), Museum für Angewandte Kunst, Vortragssaal, An der Rechtschule, 50667 Köln
Jenseits des emphatischen Bekenntnisses zur Kultur bleibt die europäische Dimension von Kulturpolitik oft vage. Als Förderinstrument indessen muss sie kompensatorisch für schrumpfende Etats einstehen, Imagebildung unterstützen oder als Außenpolitik mit anderen Mitteln fungieren. Gibt es also eine europäische Kulturpolitik? Oder wird Kultur trotz anders lautender Bekenntnisse zunehmend zu einem Instrument nationaler Selbstrepräsentation? Wenn Kulturpolitik in wesentlichen Teilen Identitätspolitik ist, gilt dies für die nationale wie die supranationale Ebene. Nimmt man Europa als Horizont der Kulturpolitik und ihrer institutionellen Ausformulierung ernst, sind Veränderungen in programmatischer wie kuratorischer Praxis deshalb ein Desiderat.
Videomitschnitt der Podiumsdiskussion zum Download

v.l..n.r.: Adrienne Goehler, Ursula Zeller, Vanessa Joan Müller, Karin Heyl, Maria Lind

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